Engineering

VMWare Workstation "drag and drop" Problem

Nach dem Upgrade von VMWare Worksation 6.x auf 6.5 und dem aktualisieren der VMWare-Tools auf die neuste Version funktionierte plötzlich die gewohnte "drag and drop"-Funktionalität zwischen Hostsystem und VM nicht mehr richtig. Alle gängigen Ratschläge wie das Neuinstallieren der VMWare-Tools fruchteten nicht und das Problem trieb mich fast in den Wahnsinn, funktionierte es doch vorher immer. Files die per drag and drop ausgetauscht werden, landen immer zunächst im Tempfolder des Zielsystems. Ich konnte sogar beobachten, dass dies mittels einem temporären Verzeichnis initialisiert wurde, jedoch landeten die Dateien anschliessend nicht darin. Die Lösung war erschreckend einfach. Ich musste lediglich auf den VMs...

VM aus ESX exportieren

Wenn man eine VM aus einer ESX-Plattform nach VMWare Workstation zügeln will stösst man auf das Problem, dass Windows nicht mit dem VMFS-Format der ESX-Diskfiles umgehen kann. Mittels vmkfstools lassen sich die Disks aber konvertieren. Das gleiche Verfahren funktioniert auch in die andere Richtung. Folgender Befehl konvertiert ein ESX-Diskfile in eine für Windows lesbare Form: vmkfstools -i ./vmserver1.vmdk -d 2gbsparse ./vmserver1.vmdk Dieser Artikel hier beschreibt sämtliche Optionen im Detail: http://decipherinfosys.wordpress.com/2007/02/25/exporting-and-importing-virtual-machines-using-vmkfstools/

Netapp Aggregat down wegen einzelnem Diskfehler

Mein neustes Leiden geht in die Kategorie der Fehler die man niemals erwarten kann. Auf unserer Netapp 3040 spukte heute eine Disk, welche dafür sorgte, dass das ganze Aggregat, bestehend aus 31 Disks, einen massiven Performanceeinbruch erlitt. Vermutlich war zwar nur die darunter liegende Raidgruppe beeinträchtigt, aber die Auswirkungen waren dennoch massiv. So verloren die daran gemounteten SAN-LUNs teilweise die Verbindung zur Storage und switchten mehrmals über alle Pfade. Was das für Exchangeserver bedeutet kann sich jeder ausdenken. Bei der Fehleranalyse konnten wir ausschliessen dass das Problem generell mit dem Filer zu tun hatte, da andere Server mit LUNs auf dem...

Kixstart Scripts verifizieren

Kixtart ist eine weit verbreitete Umgebung für Logonscripts. So kann man z.B. ganz einfach nach AD-Gruppen basierte Laufwerkmappings vornehmen. Bei grösseren Umgebungen werden solche Scripts aber schnell mal unübersichtlich und schwer zu warten. Mit dem Tool KiXStrip lassen sich Scripts einfach verifizieren. Der Syntax dazu lautet wie folgt: kixstrip inputput.kix output.kix /block_check

Tool der Woche: SQLRecon

Alle Jahre wird in grösseren Firmen das unbeliebte "Such-die-Lizenz" Spiel durchgeführt, bei welchem gegenüber dem Management, aufgeführt werden muss wieviele SQL-Instanzen welchen Kalibers auf wievielen Prozessoren sich gegenwärtig im Betrieb befinden. Natürlich ist die Ausgangslage für den verantwortlichen SQL-Fuzzi ebenfalls wiederkehrend die selbe: obwohl man fleissig Buch führt stimmt die Liste nie. Da ein paar Testserver die immer noch laufen, dort ein paar Leichen und dann noch die ganzen virtualisierten Servern mit neuer CPU-Bestückung... Was also tun? Per Zufall bin ich auf folgendes Juwel gestossen, welches einen Netzbereich durchforsten kann und sauber alle SQL Instanzen inkl. Patchlevel etc. identifiziert. Ihm...

Tool der Woche: Fileacl

Der Titel "Tool der Woche" ist eigentlich eine starke Untertreibung für ein solch mächtiges Werkzeug, beherrscht es doch sämtliche ACL-relevanten Kniffe welche im Zusammenhang mit NTFS anfallen. Darunter fällt einerseits ein detailiertes Reporting der gesetzen Rechte auf Verzeichnis- und Filebene und andererseits die Möglichkeit diese zu setzen. Eindrücklich finde ich dabei vor allem die Performance des Tools. Bei Tests auf unserem Netapp-Filer konnte ich in nur 4h 7'000'000 ACL-Einträge aus rund 4TB Daten entnehmen. Andere Tools wie z.B. xcacl oder Secdump kapitulieren hier schon längstens.  Nachfolgend ein paar Beispiele zur Verwendung von fileacl.Auflisten aller gesetzen Berechtigungen eines Pfades und aller...

VMWare Harddisk vergrössern

VMWare liefert diverse praktische cmd-Tools mit welchen der IT-Alltag vereinfacht wird. Um beispielsweise eine VMWare Harddisk zu vergrössern kann man das Tool vmware-vdiskmanager.exe verwenden. Der Syntax um eine bestehende Disk z.B. um 10Gb zu erweitern lautet wie folgt:vmware-vdiskmanager.exe -x 10GB mydisk.vmdkEine Übersicht über alle Tools gibt es hier:http://www.vmware.com/support/ws55/doc/ws_disk_manager_examples.html

Wie sicher ist mein Passwort?

Der Datenschutzbeauftrage des Kantons Zürich hat einen neuen Passwortchecker zur Verfügung gestellt. Das eingegebene Passwort wird anhand verschiedener Kriterien bewertet und klassifiziert. Ein cooles Feature ist z.B. die geschätzte Dauer einer brute-force Attacke beim eigegebenen Passwort (das hoffentlich nicht produktiv im Einsatz ist...).https://passwortcheck.datenschutz.ch/

Tool der Woche: Wieso will mein PC neu starten?

Eine Antwort auf diese nicht selten gestellte Frage liefert das geniale Freeware-Tool WhyReboot: http://www.exodus-dev.com/products/whyreboot/ Das Tool zeigt z.B. an, das Files gelöscht werden sollen die noch vom OS mit einem Handle belegt sind, oder Registry Einträge vorgenommen wurden.

Fehler beim Erstellen eines Backupjobs für MSDE 2000 über den Maintenance Wizard

Mit einem sehr sonderbaren Problem hatte ich heute zu kämpfen. Auf einer MSDE 2000-Instanz (SP4) liess sich über den Maintenance Wizard kein Backupjob wie gewohnt einrichten. Der Bug offenbahrt sich wie folgt: Durch das fehlen des default Backup Dirs wird der Job (wenn überhaupt) mit Fehlern angelegt. Etwas googeln brauchte dann die Lösung. Folgender Registry-Eintrag behebt den Umstand (wobei das gewünschte default Dir je nach Server anzugeben ist):--[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\MSSQLServer\MSSQLServer]"BackupDirectory"="E:\\SQL Server\\MSSQL\\Backup"--

IIS6 - caching all over the world Pt. 2

IIS 6 findet immer wieder neue Weg mich über Caching in den Wahnsinn zu treiben. Nachdem ich schon mit dem Kernel Caching Bekanntschaft machen durfte, erlebte ich heute eine neue Dimension. Ich hatte ein CSS File, welches trotz sämlichen bekannten anticaching Massnahmen (und die Palette ist gross...) willkürlich zurückgehalten wurde. Nur ein Service-Restart erlöste das File jeweils. Nach dem ersten Aufruf ging das Caching aber wieder gnadenlos zur Sache und selbst ein löschen des Files beeindruckte den Webserver nicht. Eigentlich genau das Verhalten vom Kernel Caching - hätte ich das nicht als erstes schon eliminiert....Nach langer Suche wurde ich dann...

DNS - TTL auf Host (A) Ebene setzten

Ein Feature von DNS-Einträgen ist die Time to live (TTL) welche dem Client mitteilen, wie lange ein DNS-Eintrag seine Gültigkeit behält. Normalerweise reicht es diese Einstellung auf Zonen-Ebene vorzunehmen. In einigen Fällen ist es jedoch durchaus sinnvoll für einen einzelnen Host eine kürzere TTL zu wählen. Diese Option ist in der MS DNS-Console jedoch recht gut versteckt. So gehts: Zunächst muss über "view" in den Adanced Mode wechseln. Dannach bietet das Menu mit den Hosteigenschaften die erweiterte Funktion an. Unten kann nun die TTL für den einzelnen Host gesetzt werden. Alternativ geht das natürlich auch über das Commandline Tool dnscmd.exe.

Verzeichnisse mit überlangen Namen löschen

Benutzer sind ja bekanntlich wirklich kreativ. Ganz Extreme scheuen sich auch nicht davor Verzeichnisse auf den Fileservern mit Bezeichnungen über 255 Zeichen länge (heute erlebt..) oder abartigen Sonderzeichen zu versehen (wie DAS technisch überhaupt funktioniert ist wiederum ein anderes Thema, aber MS sollte solche Leute unbedingt als Tester einstellen). Bei Versuch solche Verzeichnisse zu beseitigen steht man als Admin dann schnell mal im Schilf, da man mit Windows Bordmitteln anstösst. Zum Glück gibt es aber noch das gute alte NT-Dos, mit welchem man über den 8.3 Namen auf ein Verzeichnis oder eine Datei referenzieren kann: Beispiel: löschen von "d:\Irgendwie war...

W3C SMTP-Logs mittels AWStats auswerten

Der Weg von W3C SMTP-Logs wie sie z.b. Mailenable ausspuckt, hin zu brauchbaren Statistiken ist nicht ganz unbeschwerlich. Wenn jedoch alles mal läuft macht es Freude... So gehts:   Man nehme 1 x ActivePerl von http://www.activestate.com/Products/ 1 x AWstats von http://awstats.sourceforge.net/ 1 x MeLogConvert von http://www.jekety.net/software/melogconvert.zip 1 x für MeLogConvert (falls nicht eh schon vorhanden ) die .net Runtime 1.1 1 x einen Webserver, nachfolgend anhand eines IIS erklärt 1 x MeLogMerge von http://www.mailenable.com/addons_Management.asp oder das Scriptlogresolvemerge.pl aus dem AWStats Tools-Verzeichnis. Wer Spass daran hat, kann natürlich auch copy.exe verwenden.   Der Spiessrutenlauf 1. Perl installieren mit allen Defaultoptionen. Perlscripts werden danach über die Perl ISAPI via...

Ausführen von mehreren Commands über den Scripting Host

Wenn man mehrere verschachtelte Commands über den Scripting Host ausführen will, kann man lustige Sachen erleben. So geschehen mit folgender Befehlskette bei mir:perl myscript.pl parameter1 parameter2 > output Mittels eines Perlscripts, welches ich über den Perlinterpreter perl.exe starte und welchem ich aus einem vbscript heraus dynamisch parameter zuweise generiere ich ein Outputfile. Der Versuch diesen String direkt über die Run-Methode auszuführen scheiterte jedoch, weil die Befehlskette falsch interpretiert wird:WSHShell.Run "perl myscript.pl parameter1 parameter2 > output", 1, false Nach etwas herumprobieren kam ich dann auf die einfachste Lösung. Anstelle des eigentlichen Commands wird der Befehlsinterpreter cmd.exe gestartet, welcher die ganze Kette wiederum als Parameter bekommt.SHShell.Run...

Memorydump nach Systemcrash auslesen

Was ich eben gerade mal wieder erlebt habe begegnet jedem Windowsuser früher oder später. Zunächst flackert der Bildschirm kurz blau auf, wird dann schwarz und dann erscheint der BIOS-Screen - das System ist abgekackt um das Kind beim Namen zu nennen. Das mühsame daran ist, dass man anschliessend kaum direkte Informationen bekommt welcher Treiber/Dienst/schlechte Einfluss nun den Bluescreen ausgelöst hat. Im System Eventlog findet sich in der Regel gerade mal ein Errorcode. Dieser führt zwar über Google eingegeben häufig schon mal ein bisschen zu weiteren Infos, in der Regel ist er aber zu allgemein und man kommt dem Übeltäter trotzdem nicht auf die Spur. Die einfachste Variante um den Bluescreen zu sehen ist das deaktivieren des automatischen...

Tool der Woche

Per Zufall bin ich heute auf ein geniales File Recovery Tool gestossen.

Serien-Mails via Outlook und MAPI

Mit einem nicht ganz alltäglichen und Problem hatte ich heute zu kämpfen. Serien-Mails aus Outlook generieren wird seit Version 2000 SP1 nämlich zur Qual.

Windows XP und das liebe SP2

Die ersten Erfahrungsberichte sind geteilter Meinung. Microsoft hat eine erste Liste mit Software veröffentlicht, die Probleme aufweist.

IIS6 - caching all over the world

Der IIS6 verfügt über ein neues Caching was in Entwicklungsumgebungen zu unerwünschten Phänomenen führt.